Fräszentrum

Gefräst wird bei uns im Haus in Mönchengladbach. Kronen, Brücken, Schienen und Provisorien entstehen dort, wo sie konstruiert und geprüft werden. Für Ihre Praxis heißt das: ein Ansprechpartner vom Datensatz bis zur Eingliederung.

Umfang Kronen & Brücken · Aufbissschienen · Schnarcherschienen (UKPS) · Provisorien · Bohrschablonen nach Ihrer Planung

Überblick
Gefräst — Facetten und Fräsbahn, gerendert aus dem Datensatz

Was hier entsteht

Das Fräszentrum ist der Fertigungsteil unseres Labors. Hier werden die Arbeiten gefräst, die zuvor am Bildschirm konstruiert wurden: Kronen und Brücken, Aufbissschienen und Schnarcherschienen (UKPS), Provisorien — und die Bohrschablonen entstehen nach Ihrer freigegebenen Planung.

Wie die Arbeit für Ihre Praxis abläuft — Scan rein, fertige Arbeit raus — steht unter CAD/CAM-Zahntechnik.

Was wir im Haus fräsen

Vier Gruppen, ein Datenweg.

Alles beginnt mit einem Datensatz — aus Ihrem Intraoralscan oder dem digitalisierten Abdruck.

Kronen & Brücken
Einzelkronen, Teilkronen und Brücken — je nach Indikation z. B. monolithisch aus Zirkonoxid oder als Gerüst für die Verblendung. Nach dem Fräsen folgen Sintern und Finish: Charakterisierung vor dem Sinterbrand, danach Politur oder keramische Schichtung.
Aufbissschienen und Schnarcherschienen (UKPS)
Aufbissschienen — konstruiert aus Scan und Bissregistrat in zentrischer oder therapeutischer Position. Schnarcherschienen (UKPS) — zweiteilig, konstruiert aus Scan und Protrusionsregistrat, die Protrusion in Stufen einstellbar. Je nach Indikation z. B. gefräst aus PMMA: homogenes Material, definierte Stärke, ein Datensatz für die Neuanfertigung.
Bohrschablonen
Nach der von Ihnen freigegebenen Planung aus DVT (DICOM) und Intraoralscan — mit Aufnahmen für die Führungshülsen Ihres Systems.
Provisorien
Langzeitprovisorien aus PMMA — zur Erprobung einer neuen Bisslage oder als Platzhalter während der Einheilung. Die Konstruktion des Provisoriums kann als Vorlage für die definitive Versorgung dienen — Form und Bisslage lassen sich übernehmen, sobald der aktuelle Scan vorliegt.
Warum Fertigung im eigenen Haus

Ein Ansprechpartner

Konstruktion, Fräsung und Finish liegen bei einem Team. Sie sprechen mit dem Labor, das die Arbeit fertigt — nicht mit einer Zwischenstelle.

Rückfragen direkt an den Techniker

Fällt bei der Prüfung etwas auf — knappe Wandstärke, unklare Präparationsgrenze — meldet sich der Techniker, der den Fall bearbeitet. Vor der Fertigung, nicht danach.

Alles an einem Ort

Konstruktion, Fräsung und Ausarbeitung laufen an einem Ort. Zwischen Datensatz und fertiger Arbeit liegt kein Transportweg und keine zweite Auftragsannahme.

Änderung am Datensatz statt neuer Abformung

Ändert sich die Planung, passen wir die Konstruktion an und fräsen neu — solange die Ausgangsdaten stimmen, ohne neue Abformung.

Datenwege

Ihre Schnittstelle, unser Fräszentrum.

Scandaten erreichen uns über vier Schnittstellen. Der klassische Abdruck bleibt daneben möglich — er wird bei uns digitalisiert.

Schnittstellen Trios · DS-Core · Medit-Link · iTero-Connect · klassischer Abdruck (wird im Labor digitalisiert)

Eigene Konstruktion

Sie konstruieren, wir fräsen.

Praxen mit eigener CAD-Software müssen nicht den ganzen Weg abgeben. Liefern Sie Ihre Konstruktionsdaten — wir prüfen sie, fräsen, finalisieren und liefern zur Eingliederung.

Offene Formate
Konstruktionsdaten in einem offenen Format wie STL, dazu die Angabe zu Material und gewünschter Ausarbeitung — roh oder fertig ausgearbeitet.
Prüfung auf Fräsbarkeit
Geschlossener Datensatz, Mindestwandstärken und Verbinderquerschnitte des gewählten Materials, Zementspalt, Einschubrichtung. Was nicht fräsbar ist, fräsen wir nicht — wir sagen Ihnen, warum.
Rückmeldung vor der Fertigung
Auffälligkeiten klären wir mit Ihnen, bevor Material verbraucht wird. Kleine Anpassungen am Datensatz übernehmen wir nach Absprache.
Vom Datensatz zur Lieferung
  1. Datensatz empfangen

    Intraoralscan über Ihre Schnittstelle, digitalisierter Abdruck oder Ihre eigene Konstruktion. Wir prüfen Vollständigkeit und Präparationsgrenze.

  2. Konstruieren und fräsen

    Wir konstruieren nach Ihren Vorgaben und fräsen im Haus. Danach Sintern beziehungsweise Ausarbeiten und Finish, je nach Material.

  3. Auf dem Modell prüfen, dann liefern

    Jede Arbeit wird vor der Lieferung auf dem Modell kontrolliert: Passung an der Präparationsgrenze, Approximalkontakte, Okklusion am Gegenkiefer. Dann geht sie zur vereinbarten Eingliederung an Sie.

Häufige Fragen
Fräst Dentalutions auch nach meinen eigenen Konstruktionsdaten?

Ja. Sie liefern die Konstruktion in einem offenen Format wie STL, wir prüfen sie auf Fräsbarkeit, fräsen und arbeiten nach Ihrer Vorgabe aus — oder liefern roh.

Was passiert mit einem klassischen Abdruck?

Er wird bei uns im Labor digitalisiert. Ab dann läuft der Auftrag genauso wie ein Intraoralscan — Konstruktion, Fräsung, Prüfung auf dem Modell.

Woher weiß ich, welches Material gefräst wird?

Aus Ihrer Vorgabe. Fehlt sie, schlagen wir passend zur Indikation vor — etwa monolithisches Zirkonoxid im Seitenzahnbereich oder PMMA für Schienen und Provisorien — und stimmen es vor der Fertigung mit Ihnen ab.

Wie unterscheidet sich das Fräszentrum von der CAD/CAM-Zahntechnik?

Die CAD/CAM-Zahntechnik ist die Leistung für Ihre Praxis: Scan rein, fertige Arbeit raus. Das Fräszentrum ist der Ort, an dem diese Arbeit entsteht — und der Weg für Praxen, die selbst konstruieren.

Fräsauftrag anfragen

Schreiben Sie uns, wir melden uns kurzfristig zurück.