Bohrschablonen
Bohrschablonen für eine sichere und präzise Implantatinsertion, auf Basis Ihrer DVT- und Scandaten. Wir überlagern DVT und Intraoralscan, planen die Implantatposition prothetisch orientiert und fertigen die Schablone erst nach Ihrer Freigabe — im Labor in Mönchengladbach.
Umfang Pilotbohr-Schablonen · vollgeführte Schablonen · zahn-, schleimhaut- oder knochengetragen · Planungsvorschlag aus DVT und Scan
Die Schablone ist so genau wie die Überlagerung von DVT und Scan.
Geführte Implantation nach Ihrer PlanungWas wir fertigen
Schablonen für die geführte Implantation — vom Einzelimplantat bis zur Mehrfachversorgung, auch im zahnlosen Kiefer. Grundlage ist Ihr DVT im DICOM-Format, das wir mit dem Intraoralscan oder einem Modellscan überlagern. So liegen Knochenangebot, Nachbarstrukturen und die Schleimhautoberfläche in einem Datensatz.
Die Implantatposition planen wir vom prothetischen Ergebnis her: Set-up oder Wax-up geben vor, wo die Krone später sitzt, das Implantat folgt. Ob Pilotbohr-Schablone oder vollgeführte Ausführung, entscheiden Sie nach Fall und Vorgehen.
Pilotbohrung oder vollgeführt, zahn-, schleimhaut- oder knochengetragen.
Welche Schablone passt, hängt von Restbezahnung, Zugang und Ihrem Protokoll ab. Üblich sind diese Varianten — wir schlagen vor, Sie entscheiden.
- Pilotbohr-Schablone
- Führt nur die erste Bohrung in Position und Achse. Die weitere Aufbereitung erfolgt frei nach Ihrem Protokoll — geeignet, wenn Sie die taktile Kontrolle über die weitere Aufbereitung behalten möchten oder kein Guided-Kit einsetzen.
- Vollgeführte Schablone
- Führt alle Bohrer über systemspezifische Führungshülsen bis zur geplanten Tiefe, je nach System auch die Insertion. Voraussetzung ist das passende Guided-Kit Ihres Implantatsystems.
- Zahngetragen
- Stützt sich auf der Restbezahnung ab — die Schablone lässt sich eindeutig und reproduzierbar positionieren. Standard bei Schalt- und Einzelzahnlücken. Bei Freiendsituationen fehlt die distale Abstützung — dann planen wir zusätzliche Auflage oder Fixierpins ein.
- Schleimhautgetragen
- Für den zahnlosen Kiefer: Die Schablone liegt auf der Schleimhaut auf. Zur Lagesicherung sind Fixierpins üblich, für das Matching eine Röntgenschablone oder ein Doppelscan der vorhandenen Prothese.
- Knochengetragen
- Wird nach Aufklappung direkt auf den Knochen gesetzt. Selten, aber sinnvoll, wenn weder Zähne noch Schleimhaut eine verlässliche Auflage bieten.
Sauberes Matching von DVT und Scan
Die Schablone ist so genau wie die Überlagerung der Datensätze. Bei teilbezahnten Kiefern matchen wir über eindeutige Zahnflächen, im zahnlosen Kiefer über Röntgenschablone oder Doppelscan. Die Abweichung prüfen wir an mehreren Punkten und melden uns, wenn Artefakte oder Bewegungsunschärfe im DVT das Matching unsicher machen.
Prothetisch orientierte Position
Achse, Tiefe und Abstand zu Nachbarzähnen richten sich nach der späteren Krone — nicht nur nach dem Knochen. Verschraubungskanal, Emergenzprofil und Platz für das Abutment denken wir bei der Planung mit.
Sicherheitsabstände
Nerv, Kieferhöhle, Nachbarwurzeln und Knochenränder zeichnen wir auf Basis Ihrer Befundung in die Planung ein — die Befundung des DVT bleibt bei Ihnen. Wo es eng wird, sagen wir es Ihnen; Sie entscheiden, ob Position, Länge oder Durchmesser angepasst werden.
Sitz und Handhabung der Schablone
Eindeutige Auflage, kein Kippen, ausreichender Zugang für Bohrer und Kühlung — auch bei eingeschränkter Mundöffnung im Molarenbereich. Auf Wunsch arbeiten wir Kontrollfenster ein, durch die Sie den Sitz auf Zahn oder Schleimhaut vor der ersten Bohrung prüfen. Zur Schablone erhalten Sie die Angaben zu Hülsen, Bohrfolge und Tiefen.
Eine Bohrschablone ist so gut wie die Daten und die Planung dahinter. Wir prüfen Ihre DVT- und Scandaten vor der Planung und stimmen offene Punkte mit Ihnen ab. Wir sind in Mönchengladbach ansässig und arbeiten mit Praxen in Krefeld, Viersen, Erkelenz und Schwalmtal — kurze Wege, direkte Erreichbarkeit.
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Planung, die Sie freigeben
Sie sehen die Implantatposition im überlagerten Datensatz, bevor gefertigt wird. Änderungen fließen ein, ohne dass eine Schablone verworfen werden muss.
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Sitzkontrolle auf dem Modell
Bevor die Schablone das Labor verlässt, prüfen wir Auflage, Kippstabilität und den Sitz der Führungshülsen — bei Modellfällen auf dem Modell. So wird die Anprobe am Patienten keine Überraschung.
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Direkte Abstimmung, kurze Wege
Bei Fragen zu Datenqualität, Matching oder Sicherheitsabständen melden wir uns — bevor gefertigt wird, nicht danach. Als Labor in Mönchengladbach sind wir schnell erreichbar.
Fünf Angaben, dann können wir planen.
- DVT (DICOM)
- Der DVT-Datensatz als DICOM-Export, möglichst ohne Bewegungsartefakte. Bei zahnlosen Kiefern nach Absprache mit Röntgenschablone oder Doppelscan.
- Intraoralscan oder Abdruck
- Kiefer und Gegenkiefer über Trios, DS-Core, Medit-Link oder iTero-Connect — oder ein klassischer Abdruck, den wir als Modell scannen.
- Prothetischer Vorschlag
- Set-up, Wax-up oder Ihre Angabe zur geplanten Versorgung: Einzelkrone, Brücke, verschraubt oder zementiert. Ohne Vorgabe stimmen wir die geplante Versorgung vorab mit Ihnen ab.
- Implantatsystem
- Hersteller, Plattform, Länge und Durchmesser der geplanten Implantate — bei vollgeführten Schablonen zusätzlich die Angabe zum Guided-Kit und zum Hülsensystem (Typ, Durchmesser, Offset).
- Ausführung und Termin
- Pilotbohr- oder vollgeführte Schablone, Lagerung sowie der OP-Termin, damit Anprobe und die Aufbereitung der Schablone nach Herstellerangabe noch dazwischen passen.
Daten übermitteln
Sie senden DVT (DICOM), Intraoralscan oder Abdruck, den prothetischen Vorschlag und die Angaben zum Implantatsystem.
Planung abstimmen und freigeben
Wir überlagern die Daten, planen die Position prothetisch orientiert und stellen Ihnen die Planung vor. Sie prüfen, ändern bei Bedarf und geben frei.
Fertigung & Lieferung
Nach der Freigabe fertigen wir die Schablone, arbeiten die Führungshülsen ein und prüfen den Sitz. Lieferung zum vereinbarten Termin vor dem Eingriff.
Welche Daten benötigt Dentalutions für eine Bohrschablone?
Ein DVT als DICOM-Export, einen Intraoralscan oder Abdruck von Kiefer und Gegenkiefer, den prothetischen Vorschlag sowie Implantatsystem, Länge und Durchmesser. Bei vollgeführten Schablonen zusätzlich die Angabe zum Guided-Kit und zu den Führungshülsen Ihres Systems.
Pilotbohr-Schablone oder vollgeführt — was ist sinnvoll?
Die Pilotbohr-Schablone sichert Position und Achse, die weitere Aufbereitung bleibt bei Ihnen. Vollgeführt lohnt sich, wenn Sie das Guided-Kit Ihres Systems nutzen. Tiefe und Achse bleiben dann bis zum Ende geführt — etwa bei mehreren Implantaten oder wenig Restbezahnung.
Wer plant die Implantatposition?
Beides ist möglich: Sie liefern Ihre fertige Planung, oder wir erstellen einen Vorschlag aus DVT, Scan und Set-up. In jedem Fall liegt die Freigabe bei Ihnen.
Geht das auch im zahnlosen Kiefer?
Ja. Schleimhautgetragen brauchen wir für das Matching eine Röntgenschablone oder einen Doppelscan der Prothese; zur Lagesicherung planen wir Fixierpins ein. Knochengetragen leiten wir die Auflage aus dem DVT ab — die prothetische Referenz kommt aus Set-up oder vorhandener Prothese.
Wie übermittle ich die Daten an Dentalutions?
Den Scan über Schnittstellen wie Trios, DS-Core, Medit-Link oder iTero-Connect, das DVT als DICOM-Datei — den Übertragungsweg stimmen wir direkt mit Ihnen ab. Statt eines Scans geht auch ein klassischer Abdruck, den wir im Labor digitalisieren.
In welchem Umkreis arbeitet Dentalutions mit Praxen zusammen?
Mönchengladbach sowie Viersen, Erkelenz, Krefeld und Schwalmtal.